Angst gehört zu den grundlegenden Gefühlen unseres Menschseins. Genau so wie Liebe, Wut oder Traurigkeit. Angst taucht oft in neuen, ungewohnten und unkontrollierbaren Situationen auf. Generell ist Angst überlebensnotwendig. Sie ist wie ein Warnzeichen und soll uns vor Gefahren schützen. Manchmal allerdings wird auch „Fehlalarm“ ausgelöst. Man bekommt Angst, obwohl die Situation an und für sich gar nicht gefährlich ist. Solche Angst wird zur Belastung. (Laut Statistik kennt das jeder siebte im Alter zwischen 18 und 65 Jahren.)
Angst hat immer drei Ebenen: sie spielt sich im Körper, in den Gedanken und im Verhalten ab. Im Körper läuft eine Alarmreaktion ab, die man z.B. an erhöhtem Herzschlag, schneller Atmung, Schwitzen, Schwindel oder Zittern merkt. Das alles soll den Körper darauf vorbereiten zu kämpfen oder zu flüchten. Solche Reaktionen sind entwicklungsbedingt in uns angelegt. In Gedanken beschäftigt man sich mit Situationen, die auf einen zukommen, man stellt sich vor, wie alles werden soll. Man bewertet, wie man etwas schaffen kann oder nicht und das kann Ängste hervorrufen. Angst kann zu bestimmten Verhaltensweisen führen. Man setzt z.B. alles daran, angstauslösende Situationen zu vermeiden. Und leider wird genau dadurch die Angst nur „am Leben“ gehalten. Die Angst vor der Angst kann dazu beitragen, dass Ängste nur noch stärker werden.
Es gibt aber auch rein körperliche Ursachen für Angst. Die müssen vor einer Angsttherapie bei einem Internisten abgeklärt bzw. ausgeschlossen werden.Gibt es bei Ihnen keine körperlichen Ursachen und Sie leiden dennoch unter Ängsten, dann nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf. Wir besprechen, wie ich Ihnen bei der Bewältigung Ihrer Ängste helfen kann. Bewährt haben sich dabei Methoden aus der Verhaltenstherapie, Sport und EMDR.
